Dinge selbst hosten ist gesund, macht attraktiv und erfolgreich. Das es im Ernstfall auch praktisch, sogar notwendig werden kann, zeigen uns kontroversen wie die letztens um den möglichen Bilderverkauf durch Instagram. Wer seine Services selbst betreibt, der kann auch leichter bestimmen unter welchen Bedingungen sein Content an wen geht und ihn sogar dann noch unter die Leute bringen, wenn alle Dienste, denen ein “e” fehlt, längst den Bach runter gegangen sind.
Ein schönes Beispiel dafür ist Twitter. Unter Nerds ist schon länger bekannt, dass die Qualität des Services nachlässt und das man mit der Plattform endlich Geld verdienen will. Der Weg, den Twitter gewählt hat ist leider der, den User so weit einzuengen, dass man ihn bequemer mit Werbung belästigen kann. Alternativen wie alpha.app.net gewinnen an Popularität. Ist man auf beiden gleichzeitig unterwegs, oder erwägt in Zukunft Twitter ganz den Rücken zuzukehren, dann ist man gut beraten die Bilder von den Statusmeldungen getrennt aufzubewahren. Mit einem bisschen Pluginvoodoo und dem richtigen Twitterclient kein (oder fast kein) Problem.
Tweet Images
Den Anfang macht Tweet Images. Neben schnödem Hosting erstellt das Plugin auch noch einen Post für jedes Bild in einer vorher auswählbaren Kategorie. Nach der Installation findet sich diese Einstellung wie erwartet in den Preferences, die wichtigeren Informationen verstecken sich jedoch im Userprofil. Das hier angezeigte “Secret” trägt man als Custom API-Endpunkt in sein Tweetbot ein, fertig ist die Laube.
Dummerweise wird so aber immer der Link zum Post, nicht aber zur Imagedatei vertwittert, weswegen bei den meisten Twitterclients die eingebaute Bildvorschau nicht funktioniert. Das behebt man in der Datei wp-twitpics.php, indem man die Mediaurl, die in Zeile 437 aufwendig generiert wird
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$output = '<mediaurl>' . esc_url( wp_get_shortlink( $post_id, 'post' ) ) . '</mediaurl>'; |
durch den Link zum fullsize Bild ersetzt.
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$output = '<mediaurl>' . $fullsize_url . '</mediaurl>'; |
Advanced Category Excluder
Hat man fleißige RSS-Leser, ist gar in einen anderen Newsfeed eingebunden oder sonst wie ein Freund von Ordnung in seinen Beiträgen, dann will man nicht unbedingt jedes Bild in seiner normalen Postingliste sehen. Den Job übernimmt Advanced Category Excluder (schon ein bisschen angestaubt, aber geht noch). Für die Twitterbilder eine eigene Kategorie erstellen und diese dann von der Hauptseite und dem RSS-Feed ausnehmen.
Page Links To
Will man die Bilder trotzdem auf der Seite anzeigen lassen, dann ist das am einfachsten mit Page Links To möglich. Neue Seite anlegen und die dann auf das Kategoriearchiv für die Twitterbilderkategorie zeigen lassen. Tadaaaa.
War das jetzt zu konfus, dann Fragen bitte in die Kommentare, individuelle Hilfe wird zu den üblichen überzogenen Preisen abgerechnet.
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