Bei den üblichen Weihnachtseinkäufen mit der Herzallerliebsten fiel uns im Baumarkt ein hübsches Deko-Novum auf. Beleuchtete Geschenkpäckchen. Die waren allerdings recht teuer und nicht batteriebetrieben. Da außerdem selber machen cool ist sprach der kleine Jeremy Clarkson in meinem Kopf schnell den verhängnisvollen Satz: “How hard can it be?”
Kurz einen Plan gemacht und festgestellt: Man braucht…
- Kaninchendraht
- Schere
- Zange
- Tesa
- Batteriebetriebene LED-Lichterkette
- dickes Transparentpapier
- Japanpapier
- Kabelbinder
- Blumendraht
- Geschenkband
Zunächst vermisst man mal den Kaninchendraht und entscheidet sich für eine Würfelgröße auf die sich der Draht gut biegen lässt. Das waren in meinem Fall (für drei verschieden große Päckchen) 17, 14,5 und 11 cm. Los geht’s.
Kaninchendraht ablängen
Biegen (geht gut über der Tischkante, mit Hilfe eines kleinen Buchs o.ä.) Unten bleibt natürlich offen, ein kleiner Rand sorgt aber für mehr Stabilität.
Dann die Ränder mit Kabelbindern oder Blumendraht verbinden.
Als nächstes die Lichterkette im Würfel anbringen. Da meine 20 Lämpchen hat habe ich (tadaaa!) 4 pro Seite möglichst gut aber ungleichmäßig verteilt.
Wenn man im Basteln mit Papier in etwa so geschickt ist wie ich, dann ist es jetzt Zeit seine Frau zu rufen. Die kann das dicke Transparentpapier (damit man den Kaninchendraht nicht durchsieht) auf Würfelform schneiden.
Auf den Würfel kleben (ohne Überlappungen, die sieht man später durch)
und ein Loch für den Boden ausschneiden.
Am Ende verpackt man das Ganze wie ein normales Geschenk in Japanpapier
und bindet noch eine Schleife drum.
Fertig. Ein bisschen sieht man den Draht noch durch, halte ich aber für vertretbar.
Materialkosten für die drei Päckchen waren ~20€, was einem ungefähr die Hälfte spart.







