Ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt, die britische Sängerin Lily Allen dachte, sie könne etwas wertvolles zur Erhaltung ihres Arbeitsplatzes beitragen, indem sie ein Blog darüber, wie schlimm sie das mit dem Filesharing findet, schreibt.
Dabei nahm sie das mit dem Urheberrecht selbst nicht so genau, hat einen ganzen Artikel aus einem anderen Blog kopiert und Mixtapes verlinkt, auf denen Lieder waren, deren Rechte sie selbst nicht besitzt. Daraufhin gab es einiges an Medienecho und vor allem Feuer von Kollegen. Zuletzt hat sie das Blog dann gelöscht und das Ende ihrer Musikkarriere verkündet.
Einer dieser Kollegen, ein Herr namens Dan Bull, hat einen offenen Brief vertont, der meiner Meinung nach nicht nur sehr witzig ist, sondern die Thematik auch schön zusammenfasst.
Das ist zwar musikalisch alles überhaupt nicht mein Stil, zeigt aber doch, wie wenig flexibel sich die große Musikindustrie erweist und wie sehr es schief geht, wenn man die indoktrinierten Jungkünstler an die Front schickt.
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