“To be flattered” heißt im Englischen so viel wie “geschmeichelt sein”. Schmeicheln kann man Blogger, Podcastern und anderen Kreativen im Internet im Moment hauptsächlich dadurch, dass man Kommentare hinterlässt, Trackbacks aus dem eigenen Blog schickt, die Artikel über Twitter weiterleitet oder sie in diverse Sammeldienste wie Digg u.ä. einträgt. Peter Sunde, einem der Mitbegründer von “The Pirate Bay” war das nicht genug. Mit Flattr hat er jetzt eine Möglichkeit entwickelt zu zeigen, dass einem Content etwas Wert ist und dabei Geld in die Bloggosophäre (und seine eigene Kasse) zu tragen.
Das Prinzip ist einfach. Man legt zunächst einen Account bei Flattr.com an, und lädt diesen mit Geld auf (von dem die Paypal Gebühr abgeht und Flattr 10% behält). Der vorgeschlagenen Betrag sind 2€ im Monat. Findet man jetzt Content, den man mag und der einen Flattr-Button hat klickt man diesen. Am Ende des Monats wird das Geld, dass man auf sein Flattr Konto geladen hat dann zwischen allen Klicks aufgeteilt und auf die Konten der jeweiligen Produzenten übertragen. Hat man also 2€ aufgeladen und 10 Beiträge geklickt, dann bekommt jeder 20 cent. Das ganze nochmal in bunten Bildern in diesem Erklärungsvideo:
Im Moment befindet sich das Projekt noch in einer Closed Beta Phase, man kann aber schon Invites verschicken. Wer einen will kann sich gerne hier melden. Noch sind welche da.
Ich habe selbst mal einen Button ins Blog eingebunden, allerdings mehr aus technischem Interesse, als dass ich wirklich erwarte, dass jemand mir für den Quatsch auch noch Geld geben will.
27
Mai 10
I’m flattrd
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Posted on Donnerstag, Mai 27th, 2010 at 11:01 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.
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Obwohl Sunde meint, dass er damit nicht reich werden wolle, habe ich doch Zweifel… Habe tatsächlich ein Problem mit den 10%.